Es ist doch immer wieder das gleiche… Bisher jedes Buch über spirituelle Praktiken und sonstiges das ich mir zu Gemüte führte, führte spätestens ab der Mitte des Buches zu einem tiefen Seufzer und dem Wunsch nach einem “Buch Aber”.
Selbst wer anfangs locker flockig schreibt ergötzt sich (und dadurch mit Sicherheit nicht mich) nach der Hälfte des Textes an Dogmen, behauptet aber frech völlig undogmatisch seinen Weg gefunden zu haben und zu gehen. Ja wollte ihr mich denn verhohnepiepeln oder was?
Am Anfang des Buchs quer durch’s religiöse (und nicht-religiöse) Beet und dann fangen wir an zu jäten? Plötzlich, ab Mitte des Buchs kann man seinen Weg nur finden wenn man einer jeweiligen Kategorie in vollem Umfang entspricht?
Ich weiß schon, warum ich derlei Bücher zwar interessehalber lese mich aber in keinster Weise daran halte.
Ab sofort werde ich bevor ich ein Buch kaufe nicht am Anfang sondern in der Mitte nachschlagen ob sich das überhaupt lohnt. Dogmen kann ich mir auch aus Fimo basteln und im Backofen brennen.

Meine Entspannungstechnik vor der Meditation/Trance: launeabhängig. Mal einfach locker hinsetzen oder -legen und abwarten, mal tanzen, mal schreiben.
Meine Meditationstechnik: bewußt die Wesen um mich spüren, bewußt mich spüren, in mich hinein spüren, loslassen, mich treiben lassen wie auf einer Luftmatratze im Wasser, fühlen statt denken (denken kommt später von selbst).
Meine Meditations-Musik: mal Death Metal, mal Sphärenklänge, mal Ethnisches, mal Wind in den Bäumen vorm Fenster, mal mein Atem.
Mein Mantra: “Komm, Süsser. Laß uns spazieren gehen.”

Hat bisher immer geklappt.

Das eigentliche Problem ist, daß Mensch sehr gut weiß wie er sich entspannen und wie er meditieren kann. Da dieses Wissen aber nicht im Kopf begraben liegt sondern im Inneren Wesen lebt, findet er es wohl nicht auf Anhieb. Man ist ja so erwachsen und vernunftbegabt… So sehr, daß man sich das Wichtigste wegnimmt, nämlich die Freiheit Spielkind sein zu dürfen. Spielkinder finden ihren Weg immer. Und wenn Spielkinder stolpern, stehen sie wieder auf und reinigen die Wunde mit Spucke. Sie brauchen keine Schutzmechanismen weil das eigene Wesen der beste Schutzmechanismus überhaupt ist. Sie brauchen keine Heiler, weil sie sich selbst heilen (wenn’s sein muß, wie oben erwähnt, mit Spucke). Sie weinen nicht über vergossene Milch sondern schenken sich einen neuen Becher voll. Sie meinen nicht Vorschriften einhalten zu müssen wenn sie zu Gott wollen. Der nimmt Kinder auch wenn sie so zu ihm kommen wie sie gerade sind… dreckig vom spielen, mit aufgeschlagenen Knien und laufender Nase.

Das Höhere Selbst, nach dem so viele suchen lässt sich ganz leicht finden. Brauchst nur sagen: “Komm, geh auch mit spazieren.” Völlig ohne Ernst, bitte. Mit Spaß und Freude!

“Jeder Schritt sein eigener Wegweiser…
Jede Tat ihre eigene Vorbereitung…
Jedes Bild sein eigenes Puzzleteil…
Jeder Gedanke seine eigene Entstehung…”

Das hatte ich gestern geschrieben. Und noch einiges sonst das aber… nicht mehr oder nur noch in anderem Zusammenhang wichtig ist.

Eine ganze Weile hatte ich einerseits den starken Drang zum “reisen”, andererseits habe ich mich selbst immer wieder daran gehindert. Unzählige Ausreden. Vorgeschobene Dinge, die angeblich gleich, sofort und unverzüglich erledigt werden mussten. Kalkuliertes Vergessen.
Dazu sollte ich sagen, daß ich nicht gezielt (an-)reise und schon garnicht um Wissen zu sammeln sondern einfach um zu… geniessen. Ich geniesse es, mich fallen zu lassen. Ebenso geniesse ich es, Anderweltliche zu spüren. Wenn ich als nette Zugabe Informationen bekomme, nehme ich diese natürlich dankbar an.
In letzter Zeit hatte ich -aus wahrscheinlich verständlichen Gründen- wohl nicht das Gefühl, Genuß verdient zu haben.

Gestern gab ich dem Reise-Drang nach und fühlte dabei eine Energie um mich, die sich anfühlte als würde ich in Mineralwasser baden.
Auch heute nachmittag ließ ich alles liegen und stehen um mich auf einen Kurztrip zu begeben. Ziemlich von Beginn an spürte ich wieder dieses Blubbergefühl als ob Bläschen an mir entlang klettern würden. Dann waren schemenhafte Schatten-Arme über mir die Bewegungen ausführten, die mich doch sehr an Energie-Anwendungen erinnerten. (D)Ein Gesicht. Ernst. Weitere Armbewegungen. Ich spüre den Energiefluß. Ausgleichend. Ich fühle mich sau-wohl. Wieder (d)ein Gesicht. Lächelnd. Mein Blick aus geschlossenen Augen wandert die Decke entlang, setzt sich an einem Punkt fest, geht durch die Decke, sieht Himmel mit Wolken. Eine weißes, rundes Etwas löst sich aus mir und steigt Richtung Decke wie ein Luftballon. “Meeeee… du tust es endlich!” höre ich dich rufen, spüre ein pulsierendes Inferno in der Brust und… bin da. Ich spüre mich als das, was … im Körper steckt, sozusagen. Dieses Mal spüre ich nicht beide Körper wie zuvor, sondern nur noch den einen. Und ich spüre dich. Etwas legt sich wie eine Decke um mich und ich höre dich sagen: “Und jetzt geh wieder zurück, Süsse.”

Plötzlich scheint manches so einfach. So gänzlich ohne Druck. Weder von mir noch von sonstwem. Naja. Vor allem nicht von mir…
Ich kann wieder Leichtigkeit spüren. Aber eine andere, neue Art von Leichtigkeit. Nicht nur die spielerische von früher sondern eine… kraftvolle. So seltsam das auch klingen mag.
Mein Platz in diesem Spiel des Lebens ist ein anderer als ich bisher angenommen hatte.

Sie steht in einem weißen Türrahmen und zupft ihr Kopftuch zurecht. Das Tuch das sie normal trägt. Nicht das, das sie zum beten trägt. Aber ich weiß daß sie sich schon gewaschen hat und gleich beten will. Sie lächelt mich an. Ich denke… sie sieht viel jünger aus als bei unserem letzten Treffen. Ich sage: “Komm mein Herz. Setz dich, ruh dich aus und trink einen Tee. Es ist noch nicht Zeit zum beten. Erst wenn du den Tee leer getrunken hast.” Sie setzt sich auf einen Stuhl. Mein Unsichtbarer sagt: “Me, du brauchst nun nichts mehr zu tun. Das machen jetzt wir.”
Ich öffne die Augen, gehe wieder ins Wohnzimmer zurück und kurz darauf kommt der Anruf… Sie ist gestorben. Ich denke: Ich weiß, ich weiß…

Als Kind hatte ich ein kleines, weißes Hasenfellchen, das ich eigentlich immer und überall bei mir hatte (außer in der Badewanne). Sollte also nicht wundern daß mein erster “tierischer” Andersweltkontakt ein… sehr überdimensionaler Hase war, der jede Nacht vor meinem Bett hockte und mich anstarrte – auch wenn dieser rabenschwarz befellt war und aus gelben Augen starrte. Dies begann als ich etwa drei Jahre alt war. Vorher kannte ich bereits den… (auch übergroßen) Schattenmann. Was diesen angeht… mir wurde erst vor wenigen Jahren klar, daß er nicht hinter den Glastüren etc. stand sondern bei mir. Waren nur Spiegelungen. Tse!
Ich frage mich… war das nun ein Hase weil ich das Fellchen so gern mochte? Oder kam das Fellchen zu mir weil da eh ein Hase in Planung war?
Ist die Art des jeweils präsenten Tieres Ur-Bestimmung oder momentane Notwendigkeit? Es heißt ja man hätte mehrere Krafttiere bei sich. Eine Art Totem plus lebens- oder situations-notwendige andere.
Wenn ich da mein eigenes Erleben überschaue kommt es mir eher so vor als ob ich nach persönlichem Gusto… anziehe was da kreucht und fleucht. Mit 20 hatte ich zum ersten Mal (mit heftigen Bedenken vorher) eine Python um den Hals und stellte fest… I like. Danach kamen die Schatten-Schlangen. Und so weiter…

Hat zu diesem Thema jemand “geruchliche” Erfahrung? Wenn ja wäre ich für Austausch dankbar – gern auch per Email (die steht neben rechts). Manche meiner… Besucher bringen Eigengeruch mit, der auch von anderen Anwesenden (Menschen) wahrgenommen wird.

Zurück zum Hasen, denn der bringt mich auf ein Thema über das ich sowieso was schreiben wollte – natürlich auch wieder nur angerissen, wie immer ;O)
Vor drei (oder vier…) Tagen wurde mir ein Name geflüstert. Hekate. Mit dieser hatte ich mich nicht wirklich beschäftigt bisher. Dabei…
Eine meiner immer wieder auftretenden Örtlichkeiten ist Göbekli Tepe.
Man vermutet dort sei ein Totenkult abgehalten worden. Und zu Hekate heißt es daß sie vermutlich aus Kleinasien “importiert” worden sei. Naja… und die Toten mögen mich anscheinend…
Allerdings habe ich bei Göbekli Tepe irgendwie das Gefühl -wenn ich mir die Formen und die in Stein gemeißelten Figuren ansehe- daß das eher eine Art … Wiege der Religionen ist. Symbole, die sich in verschiedenen Glaubensrichtungen wiederfinden. Die Tatsache, daß erst die (Tempel-?)Anlage da war und später eine Siedlung. Die Anlage wurde offenbar absichtlich zugeschüttet. Warum? Hat man sich vielleicht zerstritten oder friedlich geeinigt daß jeder ein Bröckchen des überlieferten Wissens und der Symbolik mitnehmen und in der Welt verbreiten sollte?
Ich glaube die Menschen damals waren nicht so seltsam wie die heutigen sondern eher… zweckorientiert in ihrem Tun.
Warum sollte man -wenn doch weit und breit keiner siedelt- mitten in den Pampas eine monströse Tempelanlage bauen (wer weiß wie lange das gedauert haben mag) um die Toten kultig zu umfeiern? Wochen- oder monatelange Anreise (mit verwesenden Verwandten im Gepäck), mal eben feiern (und eventuell feuern) und dann wieder weiter nomadieren?
Ob die damals wirklich schon so kompliziert waren, die Steinzeitmenschen?

mein Unsichtbarer: “Weißt du… eigentlich bist du dazu ausersehen, etwas ganz und gar außergewöhnliches zu tun.”

ich: “Aber das tue ich doch. Ich unterhalte mich mit einem Unsichtbaren und esse dabei ein superfettes Stück Schwarzwälder Torte. Was, bitte, ist daran gewöhnlich?”

Die Anschubser häufen sich von mehreren Seiten, diesweltig und anderweltig. Also verlasse ich mal die unbeschriebene Hängematte, trotze dem Winterschlaf und… quäle meine Tastatur.

Ich erwähnte es bereits einige Male – ich bin erzkatholisch erzogen und aufgewachsen. Beim ersten “wörtlichen” Kontakt (2006) mit meinem mehr oder weniger Unsichtbaren stand daher für mich fest: das kann nur ein Engel oder ein Dämon sein.
Mister Unsichtbar spielte mit – und ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren daß er daran irgendwie… Spaß hatte. Mal Engel, mal Dämon spielend trieb er mich manchmal schier zur Verzweiflung. Da sagt er mir doch plötzlich zuckersüß er sei Luzifer. Und: “Laß dich nicht verwirren. Du wirst mit mir einen Crashkurs machen, der alle Rekorde bricht.”
Hol’s der Teufel.
Ich las alles was ich in die Finger und auf den Monitor bekommen konnte über verschiedene Religionen, Sekten, Gruppierungen und Untergruppierungen.
Irgendwann las ich einen Text über Vishnu und “hörte” dabei meinen Unsichtbaren sagen “Du liest gerade etwas über mich, Süße.”
Eeeeaaah, ja sicher… ganz bestimmt… dachte ich. Augenrollenderweise, versteht sich. Dem schloß sich dieser Traum an: Vishnu. Und dieser: die vielen Gesichter.

Meine Scheuklappen waren extrem blickdicht. Da bedurfte es schon besonderer Anstrengung von meinem Unsichtbaren um überhaupt irgend etwas in eine andere als die einmal eingeschlagene Richtung zu lenken. Wenn er könnte -kann er?- hätte er bestimmt ziemlich viel transpiriert in dieser Zeit und sich eventuell ab und zu die Haare gerauft *kicher
Wenn ich mir überlege wie oft ich “Du kannst es nicht mehr ignorieren.” und “Aber siehst du es denn nicht?” und Ähnliches hörte und doch immer wieder mit “ich weiß nicht was du meinst” antwortete.
Irgendwann sprudelte mal aus mir raus: “Warum ausgerechnet ein Hindu Gott? Was soll das? Ich hatte nie was am Hut mit Hinduismus?? Warum überhaupt Gott? Warum nicht wie bei anderen Leuten ein Engel oder Geist oder sonst was? (darauf folgend noch einiges Gebrummle und Genuschle das ich nicht wiedergeben möchte)”
Die Antwort darauf war… “Muahahahahaha. Das ist jetzt aber nicht dein Ernst oder?” Ich spürte die Wellen der Worte und des Lachens am ganzen Körper.

Zwei Tage und zwei Nächte mit seltsamen Erlebnissen. Ich wunderte mich über… Gefühlswallungen…
Ich wunderte mich über unerwarteten Besuch.


Witchy Comments & Graphics


Ich fragte mich … warum er?
Heute folgte ich einem Link zu… Samhain. Ein kleines Wort im Text… >Kornigou reizte mich eben doch Texte über >Cernunnos zu lesen (obwohl ich ja eigentlich nicht mehr alles gleich nachlesen wollte…). Diese Texte (nicht nur der verlinkte) beantworteten gestellte und ungestellte Fragen (und sogar ganz alte – uralte – Kindheitsfragen). Natürlich er. Wer sonst? Natürlich mit Gefühlswallungen. Natürlich jetzt.

Cernunnos. Die Urmutter. Die Verwandlung (und das dazugehörige “wie“). Die rituelle Nachstellung des “wie”.
Sackzement. Geschichtsunterricht in 4D (oder noch-mehr-D?). Da kommt kein Blu-ray und nichts mit…
Nein, ich werde nicht fragen warum man mir das zeigte.

Die letzten Kommentare haben ein paar Erinnerungen und Gedanken hervorgekramt und da ich ja nix für mich behalten kann (tastaturtechnisch inkontinent *ggg)…

Geister. Dazu fällt mir doch was grinsiges ein… außer dem was eh schon hier im Blog rumgammelt ;O)

Unsere Nichte, ihre Freundin und die jüngere Schwester meines Mannes meinten eines Tages (vor cirka 10 Jahren) Tassenrücken spielen zu müssen. Mein Schwiegervater (der, der gerne mit seinem Begleiter laut diskutierte *g) meinte sie sollten das lieber bleiben lassen. Die Tasse war zuerst recht brav und steuerte ein paar Buchstaben an – die sinnvolle Worte ergaben. Als die Frage gestellt wurde wer denn da sei … hüpfte die Tasse. Auf dem Tisch herum und dann auf den Boden. Der jüngere Bruder meines Mannes der das Tassenrücken auch mißtrauisch beäugt hatte versuchte (als heroischer Retter nachdem die Mädels erschreckt quiekten) die Tasse zu fangen. Ich hätte mir soooo gewünscht daß damals schon Eine/r ein Handy mit Kamera gehabt hätte…
Bis zum heutigen Tag wurde dort nichts mehr gerückt außer Möbeln beim Wände streichen :O))))

Ich habe ein Witchboard, das eigentlich immer nur auf dem Schrank rumlag. Bevor ich mich gedanklich mit meinem Unsichtbaren unterhielt pendelte ich lieber. Keine Ahnung warum. Irgendwann packte ich es doch aus und testete mal. Die Geschwindigkeit mit der die Planchette über das Board huschte überforderte mein Handgelenk ein wenig also packte ich es wieder weg. Irgendwann meinte meine ältere Tochter sie würde das gern mal ausprobieren. Das taten wir. Sie stellte die Fragen aber beantwortet wurden nicht ihre sondern meine gedachten Fragen. Verwundert fragte ich was das solle und bekam als Antwort (damals noch auf dem Board) “Du bist diejenige deren Fragen ich beantworten werde. Sonst niemand.”
Ich packte das Board mit dem Einverständnis meiner Tochter weg und so gammelt es bis heute immer noch auf dem Schrank herum.

Trimurti. Auch dazu ist mir gerade was durchs Gebälk geschwirrt.
Wie ist das denn wenn Erschaffung, Erhaltung und Zerstörung sinnbildlich oder real vereint werden?
Müsste das nicht der Moment sein an dem es “blubb” macht und alle Existenz nach innen klappt um dann mit einem “plopp” in neuer Form wieder nach außen zu kommen? Sinnbildlich oder real, versteht sich… ??

Ich stelle fest… es ist Zeit für einen Kaffee, eine Zigarette, eine Dusche, einen Kaffee, eine Zigarette. In genau dieser Reihenfolge *augenroll*

Auszug aus einer (längeren) Unterhaltung:

“Betrachtet man es aus allgemein menschlicher Sicht, sind wir ja die Krone der Schöpfung.
Betrachtet man es aus der Sicht der All-Existenz sind wir wahrscheinlich… genauso unbeschreiblich wie die All-Existenz aus unserer Sicht. Denn wir sind uns was die Art angeht alle gleich, wir Menschen. Als Menschen-Art gleich. Aber wir verhalten uns nicht art-gerecht. Und nicht art-gleich. Also unbeschreiblich.
Und unsere Gedanken sind vielleicht nur Mikro-Fürze, die Mikro-Löcher in das Gesamt-Gefüge schießen. Im realen oder übertragenen Sinn. Da bin ich ganz flexibel…”

Ich wußte nichts über dich (über mich wahrscheinlich auch nicht) bis zu dem Moment an dem ich dein Gesicht direkt vor meinem sah. Der erste Blick löste Gefühle aus die ich nicht kannte. Eine Explosion in der Brust. Funken, die über meine Haut tanzten. Wellen… wie Wasserwellen, die meinen ganzen Körper trafen. Erinnerungen an…. irgendwann? Irgendwo? Alte Gedanken waren plötzlich wieder da. Ein unbekanntes Gesicht und doch… wußte ich daß ich dich kenne, immer schon kannte…

Es ist schon so… je mehr man aus sich herausgeht und auch über ungewöhnlichere Themen spricht, desto mehr öffnet sich auch so manch bisher Verschlossener.

Nachdem ich als immerhin damals schon über 40-jährige den Mund aufmachte und herausließ was da so herauswollte wurden die Familiengeschichten aufgerollt, erzählt, auseinandergenommen und wieder zusammengesetzt und dabei wurden verwundert Parallelen registriert. Jeder erinnerte sich, daß Tante, Onkel, Großmutter oder sonstwer seltsame Erlebnisse hatte oder seltsame Geschichten erzählte.

Beispielsweise hatte ich mich mit meiner Mutter über meinen mehr oder weniger Unsichtbaren (ohne ihn zu beschreiben) unterhalten und dabei erfahren daß sie als Teenager einmaligen nächtlichen Besuch hatte, der der Beschreibung nach doch sehr stark an meinen Besucher/Begleiter erinnert. Lange schwarze Haare, Umhang, Ohrring? Hmmm…
Als sie die Hand ausstreckte verschwand er und ward nie mehr gesehen. Was ich bis zum heutigen Tag nicht verstanden habe und worüber ich auch bisher keine Auskunft bekam ist: warum kniete der Besucher beim ersten visuellen Kontakt (in beiden Fällen)?

Schwiegermama hatte als junge Frau wohl auch so ein Erlebnis, nahm dies aber überhaupt nicht gut auf. Ein Nervenzusammenbruch war die Folge, man munkelte von einer Besessenheit und/oder von einem “Peri”. Auf “Peri” möchte ich kurz eingehen, denn das ist eine Thematik die mich auch schon recht lange begleitet. Die alten Erzählungen über die Peri stimmen in vielem mit den Erzählungen über die Aes Sidhe überein (besonders was die Beschreibungen über die angebrachte Umgangsweise mit diesen Wesen angeht und die zu erwartende Reaktion bei Nichtbefolgung). Elfen oder Elfenartige. Das hat nichts zu tun mit den Blümchenwesen die man bei dieser Thematik gern bildlich vorgesetzt bekommt. Überhaupt nichts. Die Beschreibung erinnert mich persönlich eher an ganz andere Wesen. ((Randbemerkung für Interessierte: deutsche Auskunfteien schwächeln gar heftig bei der Thematik Peri – Elfen – Aes Sidhe. Türkische und englische sind da wesentlich ergiebiger.))

Auch Schwiegervater hatte von Zeit zu Zeit unsichtbaren Besuch und unterhielt sich mit diesem. Laut. Manchmal diskutierte er auch heftig mit ihm *gg. Vorzugsweise in seinem Zimmer oder auf dem Balkon. Die Unterhaltungen und Diskussionen hatten sowohl ganz alltägliches als auch philosophisches zum Inhalt. Schwiegervater gehörte zu den Menschen, mit denen man sich über fast alles unerhalten konnte. Auch als Mensch ;O)

Es gibt noch mehr solche Familiengeschichten – auf beiden Seiten der Familie(n).
Beim kramen in alten Geschichten bekommt ein Satz meines Unsichtbaren viel familiärere Dimensionen. Er sagte: “Von sieben Versuchen bist du der einzige der perfekt ist.” Ich weiß nicht ob das nun so oder anders gemeint war. Ich weiß auch nicht ob es wichtig ist das zu wissen.

Mein thematischer Brennpunkt liegt eindeutig Richtung Mesopotamien + hintere Türkei, denn dort zieht es mich immer wieder hin. Egal mit welchem Thema ich beginne, ich lande mit Sicherheit immer wieder dort. Von daher gesehen finde ich es nicht wirklich erstaunlich daß es mich auch familiär in die Türkei gezogen hat (wenn auch nicht in den hinteren Bereich). Noch weniger erstaunlich, daß mich ausgerechnet eine Familie abbekam, die auch etwas “spooky” ist.

Über die Türkei und Mesopotamien und die gedachten Verbindungen werde ich (irgendwann) noch einen Beitrag schreiben und/oder einen meiner alten Blogbeiträge hierher kopieren.

Mein Unsichtbarer: “Also ehrlich… Mantel zu Tuch, Tuch zu Faden… Laß doch den Mantel einfach Mantel sein.”


Wo er Recht hat, hat er Recht. Ich zerpflücke zuviel. Warum immer alles bis ins kleinste Detail ergründen?

Der Mantel wärmt ja auch als Ganzes.

Eins sein ohne Fragen und ohne Antworten.
Vertrauen ohne Bedingungen.
Dem Unvermeidlichen die Hand reichen…

0000a

…ist es eigentlich so, daß in fast jedem EsoSpiri-Forum ein Platzhirsch/eine Platzhirschkuh existiert der/die natürlich alles besser weiß und besser kann und überhaupt der einzige Mensch (oder einziger Kin) auf der Welt ist der den völligen Durchblick hat und als einzige/r Kontakt zu irgendjemand besonders wichtigem aus anderen Welten hat?

Ist es denn wirklich so verwerflich (oder unbedarft?) wenn ein Mensch von sich sagt: ich kann das (um was auch immer es sich handelt). Muß man als Referenz irgendeinen biblischen oder ander-bücherns genannten Kontakt-Agenten angeben können, der einen zu irgend etwas befähigt oder ermächtigt?

Ich weiß nicht wie andere das empfinden aber… für mich ist es keine Auszeichnung wenn ein Mensch um andere von sich zu überzeugen einen Referenz-Erzengel angeben muß. Oder Referenz-Erzdämonen, wahlweise.
Mutanten-Stadl…

Ich freue mich auch immer von Menschen zu lesen die ihren eigenen Weg gehen ohne sich von Hirschen oder Kühen gängeln zu lassen und ohne selbst zu solchen zu mutieren.

Edit: Gerade habe ich ein Buch aufgeschlagen zu dessen Einleitung ein Zitat gehört, das ganz wunderbar in diese Thematik passt. Das muß jetzt hier rein:

“Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius null, und das nennen sie dann ihren Standpunkt.”
Albert Einstein

Ausgepowert und wettergeschädigt switche ich am besten auf standby.
Selbst Weihrauch räuchern macht nicht frei. Meditieren geht nicht. Trance trägt mich in Gegenden die ich nicht verstehe – ich registriere daß ich etwas sehe aber mein Oberstübchen kann Gesehenes nicht verarbeiten, weiß nicht als was definieren. Träume zeigen Reality-TV… Wiederholungen vergangener Zeiten, so wie es damals war. Energie im Körper scheint zu blubbern… so fühlt es sich an. Zuviele Wellen angeschubst… das kommt nun davon. Mein Unsichtbarer sagt immer wieder: “Du bist fast da.”
Wo?
Wo denn nur?

Das Katzenkraut hat gerade einen speziellen Wunsch geäußert. Planlos dem Universum überlassen, welches erfahrungsgemäss weiß was gut für Katzenkräuter ist und was nicht. Mit einem timeframe von 2 Jahren.
Wunsch geäußert, Spinnfäden in die Welt gestreut und… eine einzelne heftige Windbö scheint mir ein “Nachricht angekommen” zuzuflüstern. Ich bin gespannt.
2 Jahre ist ja nicht allzu lang hin, ne?

Meeeheheheeee … und was sind die heutigen Karten?

1. von den himmlischen Helfern die Zukunft: der Triumph

2. aus dem Dämonium den Status Quo: Lilith, Satanas und Behemoth. Trifft den Nagel auf den Kopf.

3. 3-Karten-Tarot: Vergangenheit: der Teufel, Gegenwart: die Hohepriesterin , Zukunft: das Rad des Schicksals. Könnte es nicht besser treffen.

4. Runen: Laguz, das Fliessen.

Na denn…

Mein Unsichtbarer… du sagtest Anfang des Jahres zu mir: “Ich bin der Wind und du bist das Wasser.”
Da ich nichts damit anfangen konnte und du keine weitere Auskunft geben mochtest ließ ich das in der Hirnschublade “für spätere Verwendung” vor sich hinlullern.
Jetzt erst kann ich äußerst vielschichtiges darin erkennen… und auch einfaches.
Vielschichtig möchte ich jetzt garnicht texten also übergebe ich die einfachen Gedanken der Tastatur.

Von meiner Sicht aus kann ich sagen… man könnte dich und mich fast nicht treffender beschreiben.
Du bist die sanfte Brise, die den Hitzkopf kühlt. Der warme Sommerwind, mit dem man tanzt. Der stürmische Herbstwind, der das Dach abdeckt, wenn man zu zugeknöpft denkt. Der sanfte Hauch der mir ein “message received” schickt wenn ich meine Fäden spinne. Das windige Säuseln, das meine Wangen streichelt. Der Wind übers Meer der… das Wasser kräuselt *frotzel.
Und ich?
Ich bin… meist das Bächlein das sanft und recht unauffällig durchs Leben plätschert. Manchmal bin ich ein Wasserfall und manchmal eine Stromschnelle, die zu kecke Boote umkippt. Und manchmal… bin ich die Sturmflut die das was im Weg steht unter sich begräbt. Ab und zu bin ich der Tropfen, der ein Faß zum überlaufen bringt. Und jetzt gerade bin ich das Meer.

30ts0si

Ein Wald mit einem breiten Weg. Viele Menschen laufen hintereinander im Laufschritt den Weg entlang. Mehrere Männer die militärische Uniform tragen (beige) sowie eine Frau, die ein dunkelblaues Kostüm trägt. Einer der Männer ist ganz eindeutig der breit grinsende Kemal Sunal. Ich sehe die Läufer als ob ich auf einem Kamerawagen säße, der neben den Läufern fährt.
_CUT_
Mehrere der Männer stehen vor einem Büro, die Frau spricht aufgeregt im Büro mit einem Mann, der auch eine Uniform trägt. Sie beschwert sich. Sagt Kemal Sunal hätte sich auf sie gestürzt. Ihr Gegenüber sagt (mit Ärger in der Stimme) das würde eine schwere Strafe nach sich ziehen. Meine Sicht wechselt ständig, wie Kameraeinstellungen. Die Frau sehe ich von hinten, sie ist etwas kleiner als ich. Den Mann ihr gegenüber sehe ich über ihre Schulter, er ist wenig größer als ich (laut Perspektive)
_CUT_
Kemal Sunal ist (immer noch grinsend) im Büro. Wenn ich den Vorgesetzten sehe, sehe ich diesen aus den Augen von KS – Blick nach schräg unten, Gesichtsteile von KS im Blickfeld. KS sehe ich anscheinend aus meinem eigenen Blickwinkel – ich stehe direkt vor ihm wenn ich ihn anschaue. Ich muß ziemlich nach oben schauen um sein Gesicht zu sehen (habe interessehalber gegoogelt – wenn seine dort angegebene Körpergrösse stimmt ist die Traum-Optik genau richtig). Der andere schreit ihn an was das zu bedeuten hätte und er wüsste ja daß er jetzt bestraft werden müsse. KS grinst nicht mehr und senkt den Kopf.
Der andere holt etwas aus einer Schublade seines Schreibtisches hervor was wie ein Din A4 großes Stück Stoff aussieht, hält es hoch. Eine Schrift ist aufgedruckt. Fett gedruckt. Die obere Zeile ist mittelgroß geschrieben, die untere sehr groß.
Darauf steht:

Çok praf Çok

praaaaaf

———————–

Anm.: “Çok praf” gibt es im türkischen nicht. “Çok” heißt “sehr” (oder “viel”). “Praf” gibt es in der türkischen Sprache nicht. Ich kann mich allerdings des Eindrucks nicht erwehren, daß damit das deutsche “brav” gemeint ist. Anscheinend wird … gelobt. In Erkan-und-Stefan-Deutsch-Türkisch? *lach*

Es kommt, nicht wahr?
Ja.

Man spürt es.
Ich weiß, daß du es spürst.

Was genau ist es, was da kommt?
Darüber hatten wir vor zwei Jahren schon gesprochen. Du erinnerst dich, das weiß ich. Du erinnerst dich auch an deine Kindheitsträume zu diesem Thema. Du verdrängst es nur.

Ist es das, an was ich gerade denke?
Ja.

In welcher Form könnte man sich das vorstellen?
Ich denke, das weißt du ganz genau.

Du bist mal wieder sehr deutlich, das muß ich sagen *full sarcasm mode*.
Was hilft es, wenn ich deutlicher werde solange du undeutlich bist?

1:0 für dich.
Danke.

Was also soll ich tun?
Das, was ich die ganze Zeit schon sage. Nutz, was du hast.

*seufz* Wenn ich keine Ahnung habe, was du da ansprichst… wie soll ich es nutzen?
Aber genau das ist doch das Problem. Du weißt das sehr wohl, aber du steckst den Kopf in den Sand.

Was also stelle ich an?
Laß dich fallen. Folge deinem Gefühl.

Mein Gefühl sagt mir in letzter Zeit ziemlich oft: stell dich hin und schrei so laut du kannst…
Schrei!

Schall — Wellen — Unsichtbare Fortbewegung. Hmmm… da kommen schon wieder schräge Gedanken… Was hälst du davon, wenn ich -bevor ich mich der Schrägheit vollends hingebe- mir einen Kaffee mache… du willst ja immer noch keinen… und dann mal eine rauchen gehe… Rauchst du eigentlich? Miiihihii… ja, ich weiß, daß das eine blöde Frage ist… aber mir war grad so danach.
Für mich weder Kaffee noch Zigarette… Danke trotzdem. Und ansonsten: make it so.

Oui mon capitain…
Sag, kannst du die schrägen Gedanken, die dir gerade gekommen sind nachher nicht einfach aufschreiben?

Glaub nicht… das ist selbst meiner geplagten Tastatur zu schräg. Zumal ich keine passenden Gleichungen anführen könnte…
Vielleicht musst du das auch garnicht. Gleichungen anführen. Wieso sage ich dir das eigentlich… ?

Wie belieben?
Geh schon raus… wir sehen nachher weiter… Zicke, du…

Kehehehe… von d-i-r ist das ein Kompliment, mein Lieber…

Wir kochen gemeinsam. Als wir fertig sind gehe ich ins Wohnzimmer und zeige den beiden großen Enkelkindern (schlechte Esser durch Medikamente) eine Tüte Salzstangen, sage: die bekommt ihr wenn ihr am Tisch schön esst – sie wissen, daß sie die Tüte auch zum Mitnehmen bekommen falls im Magen nach dem Essen kein Platz mehr ist.
Ich sehe wie sie beide schnell ein paar Salzstangen unter Kissen und Decke verstecken. Haben sich also vorher schon bedient…
Ts ts ts… als ob dafür ein Traum nötig gewesen wäre…

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