… meine zickige Palme erwähnt. Die, deren Spitze ich zwei Mal kappte, weil sie immer wieder zu hoch wurde. Nach dem ersten Rückschnitt wuchs direkt neben der Schnittstelle ein neues Ästchen. Nach dem zweiten Rückschnitt wuchsen zwei… Folgerichtig gab es keinen dritten Rückschnitt.
So sieht die Spitze jetzt aus:

Das Unterteil sieht man im Beitrag über den Umme Mann ;O)
Und der Rest sieht so aus:


Schräg. Wie de Herr so ‘s Gscherr ;O)
Das vor nicht allzu langer Zeit verpflanzte Birnbäumchen trug wenige Früchte, die verdorrten bevor sie reiften. Und jetzt?
Das da (heute aufgenommen):

Mein großer Bruder *grins*, ein Jahr älter als ich. Er wurde, bevor man wußte daß es ein Herr ist, mit dem Namen “Hildegard” bedacht:

Herrliches Durcheinander. Ja, ich liebe das =O)


Die inzwischen grösstenteils blühenden Kräuter:







Schöne Blümchen:




Spitzendeckchen, ganz ohne Nadel hergestellt ;O)

Und hier noch ein paar völlig unmagische Pilze

Wir haben … umme Mann =O)

Die diesjährige Kinderstube ist bestückt mit… Stinkwanzen *lach*.
Siehe hier:

Wegmachen weil eklig und störend?
Also, mal ehrlich… Es gibt weit mehr zweibeinige Stinkwanzen als sechsbeinige. Die sechsbeinigen haben wenigstens die offizielle Berechtigung solche zu sein. Die anderen sind doch nur Mimikri-Könner, die Menschen-Äußeres angenommen haben. Die, die man eher wegmachen sollte sind also die… die man nicht wegmachen darf.

Ansonsten haben Wind-Saaten eine reiche Tornado-Ernte gebracht. Man merkt langsam wie schwierig es sein kann etwas, das (oder: jemanden, den) man lange Zeit aus materiellen Gründen fest gehalten hat los zu werden wenn einem die Zeit dafür gekommen scheint. Liegt vermutlich daran daß die Zeit schon längst da war, dies ignoriert wurde und jetzt einfach… die Möglichkeit fehlt, die damals gegeben war. Nun versucht man den, der schon lange hinter Gitter oder zwischen Gummiwände gehört an den Meistbietenden zu verschachern.
Nur bietet leider keiner.
Themenwechsel…
Die diesjährige Jiaogulan-Ernte wird noch reichlicher ausfallen als die letztjährige.

Ohne Moos nix los…

Geblümt…




Und das kleine Schwarze (das von Rechts wegen eigentlich das große Schwarze sein müsste) ;O)

Das Katzenkraut ist derzeit auf Standby geschaltet. Gedanklich wie gefühlt. Konsequenterweise müsste ich… Aber will ich? Oder will ich nicht? Ich weiß nicht was ich von manchen Reaktionen halten soll und mag auch so garnicht mein Gebälk zermartern. Nach langen Jahren endlich gezeigte Solidarität… zu spät? Oder gerade noch in der letzten Sekunde?
Ich bin mir nicht sicher…

Der Schnitt auf der Unterseite ist trocken und geschlossen :O)

Und der Krater auf der Oberseite webt sich langsam zu, ist trocken und wird am Samstag wohl zum letzten Mal krankenhäuslich begutachtet :O)))
Da meine Entgiftungsanlage ja nicht mehr sooo prickelnd funktioniert haben sich satte 3,5 Kilo Wasser angesammelt.


Heute war ja ausspülen dran. Ich muß sagen… zu diesem Termin bin ich sehr blauäugig gegangen. Obwohl sie doch eigentlich grün sind. Die Augen. Stellte mir “ausspülen” recht einfach vor und wunderte mich warum gestern abend die eine Krankenschwester meinte ich solle vorher Schmerzmittel nehmen. Im besten Fall beide mir verschriebene Sorten.
Heute weiß ich warum.
Mit einer für Elefanten geeigneten Spritze wird mehrfach in die Wunde gestochen, drin herumgebohrt und dabei gespült.
Und das morgen nochmal? Und danach vielleicht auch nochmal?
*grmpf!!*
So ein Schrott! Ich gehöre zur Elite der im letzten Beitrag angesprochenen … 85%. Leider. Eigentlich hätte ich morgen früh zur Kontrolle ins Krankenhaus sollen, aber… meine Finger schwollen heute an daß es dem Michelin Mann zur Zierde gereicht hätte. Hitzegefühl im Unterarm. Das ließ mir keine Ruhe und ich ließ mich heute schon hin kutschieren.
Gut so!
Kaum war das Verpackungsmaterial entfernt worden blubberte der Eiter aus den Bißwunden gerade so wie es blubbert wenn man auf Brause einen Tropfen Wasser gibt.
Folge: widerliche Betäubungsspritzen – die man sich hätte sparen können, da sie natürlich mal wieder nicht wirkten. Nein, tatsächlich überhaupt nicht. Das kenne ich schon…
Auf der Innenseite des Daumenballens wurde quer aufgeschnitten in mehreren Stufen, irgend etwas herausgezogen und dann gespült.
Auf der Oberseite wurde ein Keil von 1,5 cm x ca. 1 cm Grösse … herausgeschnitten (weil das nicht zuwachsen darf bevor die Infektion weg ist). Dann gespült.
Ja. Ich habe geheult.
Ja. Das war schlimmer als das Tattoo.
Danach wurde alles nett verpackt und als Zuckerle obendrauf… eine Gipsschale…
Morgen früh wird nochmals gespült. und wahrscheinlich noch einige Tage lang immer wieder…
*GNÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄ!!!*
Gestern morgen hätte ich mir nicht träumen lassen daß ich abends in der Ambulanz sitzen würde, durchlöchert, blutend, mit Zewa und meinem Mann bewaffnet.
Jetzt ist meine rechte Hand ruhig gestellt (und zwar in einem Maß daß ich -beispielsweise- keinen BH auf- oder zumachen kann >.< ).
Außerdem wurde ich mit einer Tetanus Impfung, einem Antibiotikum und mit diversen Bemerkungen versehen. Erstens: in 85% der Fälle gibt das eine heftige Infektion (Anhang: wenn Sie einen roten Streifen am Arm sehen, kommen sie bitte SOFORT her, ansonsten unbedingt am Freitag). Ok. Ich habe vor zu den anderen 15% zu gehören. Zweitens: wenn das ein Hund gewesen wäre, hätten wir das genäht. Aber da es eine Katze war müssen wir es offen lassen, der Keime wegen. Die sind für einen Menschen schlimmer als Hunde-Keime. Aha. War mir ehrlich gesagt bis dato nicht bekannt. Drittens: was haben Sie denn für eine Katze? Solch tiefe Bisse haben wir bisher nur von Hunden gesehen. Ach ja… ich schrieb ja schon mal daß mein Herr von Katz eine… ungewöhnliche Kiefermechanik hat – und größere Zähne als ich das von meinen anderen vier Katzen kannte.
Was war passiert?
Gar Lächerliches. Trotz Schmerz lächerlich.
Ich wurde gebissen als ich Herrn von Katz aus der Gefahrenzone bugsieren wollte. *Patsch patsch* hatte es nämlich gemacht. Danach ein tiefstimmiges Maunzen und ein heftiges Fauchen sowie ein dezenter Geruch nach geschmortem Kabel.
Er war auf die absolut blöde Idee gekommen (warum auch immer…) direkt auf eine Steckerleiste zu pinkeln.
Alles klar?
*Augenrollt*
Anscheinend ist er jetzt der Meinung in jener Ecke des Zimmers wohnt ein böses Monster das ihn… wohin gebissen hat. Darauf lässt zumindest schliessen daß er ständig lauernd vor der Ecke liegt und beim leisesten Geräusch im Zimmer wie eine Rakete hinter meinen Sessel schiesst.
Unglaublich.
…wer sich da auf unserem Wohnzimmerschrank ausruht nachdem er ausgiebig den riesigen Benjamin erkundet hat :O)))

Hatte sich in die Wohnung verirrt obwohl die Balkontür und die Fliegentür nicht ganz offen waren…


Ich bin nicht überlebensfähig in einer Wohnung ohne Garten, Balkon oder Terrasse. Hab’s ausprobiert. Geht garnicht.
Wenn mir die Decke aufs Gebälk stürzt brauche ich die Möglichkeit so wie ich gerade bin (wenn es denn sein muß auch mitten in der Nacht im Schlafanzug) raus an die Luft zu gehen und Grün um mich zu haben. Eine grüne Ampel tut’s da nicht…
Dieser Schwamm nahm an jedem Ort an dem er auftauchte etwas mit. War es an dem Ort rot, so färbte er sich leicht rötlich. War der Ort staubig, so war auch er staubig wenn er weiter wanderte zum nächsten Ort. Moos wuchs auf ihm, Blumen, Schimmelpilze und gänzlich Undefinierbares.
Der Schwamm fragte sich die ganze Zeit über warum er sich denn so unwohl fühlte und warum er sich nie so ganz seiner eigenen Idendität bewußt war, warum er sich immer vorkam als würde er sich nicht artgerecht verhalten.
Bis der Tag kam an dem der Schwamm zu der Vermutung kam, daß er vielleicht von den besuchten Orten zu viel Ballast mitgenommen hatte. Er dachte, es könne sein daß dieser Ballast seine Eindrücke und Empfindungen maßgeblich beeeinflusst. Also entfernte der Schwamm sämtliche Wucherungen, die sich ihm angehaftet hatten, schüttelte den Staub aus allen seinen Ecken. Er überdachte noch einmal seinen bisher gegangenen Weg und strich dabei Bild für Bild all das aus seinem Gedächtnis was ihm durch fremde Gewässer mitgegeben worden war.
Dann sprang der Schwamm in sein tiefes Wasser und legte sich anschliessend in die Sonne um sich zu trocknen. Er versenkte sich so tief in sein Inneres daß er nicht einmal mehr die Wärme der Sonne spürte sondern nur sich selbst als Ganzes.
Dabei erkannte er seine eigene Natur in einer Klarheit wie er sie noch nie erlebt hatte.
Zum ersten Mal war der Schwamm völlig unbeeinflusst von seiner Umgebung und wusste nicht nur wie bisher was er nicht war, sondern was er ist.

Ein selbst gebasteltes Innenwelt-Ritual unter völligem Ausschluss der Außenwelt und der Andersweltigen. Es hat gewirkt.
Und übrigens: in dem Ritual wurde kein Schwamm benutzt… und auch sonst nichts.
Seit 4 Jahren kommen sie immer wieder, die kleinen grünen Papageien. Sonst zu Acht oder Zehnt. Dieses Mal (bis jetzt) nur ein Pärchen. Unterhalten sich lautstark, fliegen kreuz und quer und knuspern in den Bäumen :O)





Das hier fand ich unter dem Grün einer Erikapflanze… sieht aus wie ein Ei…?

…sprießt und blüht es … auch im Gebälk >.<
Gerade als ich draußen mal wieder etwas Tabak verräucherte gingen mir die... Krafttiere nochmal etwas genauer durch das unerschütterlich wissen wollende Oberstübchen (angeregt natürlich durch den gefiederten Beitrag bei derSinn). Das verträgt allerdings durchaus einen eigenen Beitrag – nach diesem hier.
Für die Kapuzinerkresse nochmals Dank an die nette Spenderin:

Auch das Moos gedeiht bestens

Es röselt und glöckelt


Kein Salatbeet :O) – auch hier wird’s noch glöckeln. Hätte nicht gedacht daß das zarte (Mini-)Pflänzchen den doch recht langen Winter überlebt…

Auch diese beiden überlebten die Kälte


Wohingegen der Jiaogulan ersetzt werden musste … leider … Meine Güte wenn ich denke wieviel von der einen Pflanze letztes Jahr geerntet werden konnte…

Der hier darf natürlich auf keinen Fall fehlen

Die kräutrigen Saaten sprießen auch (und werden demnächst wohl auch mal abgelichtet)…
Alles bestens, also :O)
Nachtrag:
ein wenig Gekräutere

Die Ostereiersucher:


Ja, sie waren erfolgreich. So erfolgreich daß ich lieber kein Bild poste *lach* -> Schokohasen-Flut :O)
Diese beiden sind wieder frisch und munter im Freien nach dem langen Winter im Keller:

Überall Knospen und Blüten







Einfach… schön :O)))
Auch ein Katzenkraut wurde draußen gesichtet…

Mir fehlt derzeit ein wenig die Konzentrationsfähigkeit…

Luftschlösser bauen sich selbst und zerstören sich wieder…

Frühling. Kein Wunder daß sich gedachte, fluffige Wolkenberge türmen…

… könnte es draußen öfter sein wenn ich aus dem Edeka komme :O)



dazugeklappert