Ein Wald mit einem breiten Weg. Viele Menschen laufen hintereinander im Laufschritt den Weg entlang. Mehrere Männer die militärische Uniform tragen (beige) sowie eine Frau, die ein dunkelblaues Kostüm trägt. Einer der Männer ist ganz eindeutig der breit grinsende Kemal Sunal. Ich sehe die Läufer als ob ich auf einem Kamerawagen säße, der neben den Läufern fährt.
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Mehrere der Männer stehen vor einem Büro, die Frau spricht aufgeregt im Büro mit einem Mann, der auch eine Uniform trägt. Sie beschwert sich. Sagt Kemal Sunal hätte sich auf sie gestürzt. Ihr Gegenüber sagt (mit Ärger in der Stimme) das würde eine schwere Strafe nach sich ziehen. Meine Sicht wechselt ständig, wie Kameraeinstellungen. Die Frau sehe ich von hinten, sie ist etwas kleiner als ich. Den Mann ihr gegenüber sehe ich über ihre Schulter, er ist wenig größer als ich (laut Perspektive)
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Kemal Sunal ist (immer noch grinsend) im Büro. Wenn ich den Vorgesetzten sehe, sehe ich diesen aus den Augen von KS – Blick nach schräg unten, Gesichtsteile von KS im Blickfeld. KS sehe ich anscheinend aus meinem eigenen Blickwinkel – ich stehe direkt vor ihm wenn ich ihn anschaue. Ich muß ziemlich nach oben schauen um sein Gesicht zu sehen (habe interessehalber gegoogelt – wenn seine dort angegebene Körpergrösse stimmt ist die Traum-Optik genau richtig). Der andere schreit ihn an was das zu bedeuten hätte und er wüsste ja daß er jetzt bestraft werden müsse. KS grinst nicht mehr und senkt den Kopf.
Der andere holt etwas aus einer Schublade seines Schreibtisches hervor was wie ein Din A4 großes Stück Stoff aussieht, hält es hoch. Eine Schrift ist aufgedruckt. Fett gedruckt. Die obere Zeile ist mittelgroß geschrieben, die untere sehr groß.
Darauf steht:

Çok praf Çok

praaaaaf

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Anm.: “Çok praf” gibt es im türkischen nicht. “Çok” heißt “sehr” (oder “viel”). “Praf” gibt es in der türkischen Sprache nicht. Ich kann mich allerdings des Eindrucks nicht erwehren, daß damit das deutsche “brav” gemeint ist. Anscheinend wird … gelobt. In Erkan-und-Stefan-Deutsch-Türkisch? *lach*

Wir kochen gemeinsam. Als wir fertig sind gehe ich ins Wohnzimmer und zeige den beiden großen Enkelkindern (schlechte Esser durch Medikamente) eine Tüte Salzstangen, sage: die bekommt ihr wenn ihr am Tisch schön esst – sie wissen, daß sie die Tüte auch zum Mitnehmen bekommen falls im Magen nach dem Essen kein Platz mehr ist.
Ich sehe wie sie beide schnell ein paar Salzstangen unter Kissen und Decke verstecken. Haben sich also vorher schon bedient…
Ts ts ts… als ob dafür ein Traum nötig gewesen wäre…

Ich befinde mich im Gang eines Gebäudes das den Eindruck eines Krankenhauses erweckt. Viele Menschen auf dem Gang. Eine Art Empfang, auch wieder wie im Krankenhaus, aber ohne Scheibe davor. Ein Stuhl steht da. Metallgestell und Lederbezug, schwarz. Ich stelle meine Handtasche darauf ab, die Klappe der Tasche ist offen, liegt aber über die Tasche. Man sieht den Inhalt der Tasche nicht. Ich spüre daß mich jemand ansieht und drehe mich um. Vor einer der Türen steht mein Opa und sieht mich an. Seine Haare sind rabenschwarz, wie früher. Sein Gesicht macht den Eindruck als ob es geliftet worden wäre. Nicht wirklich jünger, aber irgendwie straffgezogen. “Opa!” rufe ich und renne zu ihm, umarme ihn. Er umarmt mich auch. *Klick* wie ein Foto sehe ich vor dem geistigen Auge meine offenstehende Handtasche und denke “wird schon nichts passieren”. Später als ich wieder zu dem Stuhl auf dem ich die Tasche abgelegt hatte gehe sehe ich daß die Tasche ganz offensteht und einige Dinge fehlen. Der Geldbeutel, das Handy…
Ich spüre Aufregung in mir. Die ganzen Karten… meine Güte bis die wieder neu gemacht sind. Die Kreditkarte muß gesperrt werden. Ich kann aber nicht anrufen um sie sperren zu lassen denn mein Handy ist weg. Die Nummer weiß ich nicht auswendig. Die EC Karte muß auch gesperrt werden aber auch diese Telefonnummer weiß ich nicht auswendig. Ich denke “Meine Güte, hoffentlich hat derjenige nur das Geld genommen und den Geldbeutel mit den ganzen Papieren und Karten weggeschmissen so daß man ihn vielleicht irgendwo finden wird. Ich betrete einen Raum, der vorher nicht da war und sehe daß mehrere Beamte sich darin befinden. Polizisten? Ich wende mich an einen von ihnen und er sagt “Ich habe sie schon erwartet. Hier ist ihr Geldbeutel. Sie müssen nur hier dieses Papier unterschreiben. Ich sehe meinen Geldbeutel. Er ist geschlossen, aber ich sehe trotzdem das Innere und denke “So ein Mist! Das Geld ist darin aber sämtliche Papiere und Karten sind weg.” Tatsächlich ist der Geldbeutel völlig leer bis auf das Papiergeld. Selbst die Münzen fehlen. Ich fühle mich extrem aufgeregt und überlege immer noch wie ich die Karten sperren lassen könnte. Als mein Herz wie wild zu schlagen anfängt wache ich auf. Immer noch mit Herzklopfen aber mit dem Gedanken “Dafür habe ich Opa gesehen…”

Zwei kurze Träume, fast wie Gedankenbilder…

Im ersten bürste ich meine Haare. Viele bleiben dabei in der Bürste hängen. Ich rolle sie auf den Zeigefinger auf und denke “Aha. Es geht also wieder los.” bleibe dabei aber völlig emotionslos.

Im zweiten stehe ich in der Kochküche meiner Mutter. Sie selbst ist im Esszimmer. Ich schaue aus dem Fenster und stelle fest, daß die Perspektive im Raum verschoben scheint.
Ich sehe mehr als durch das kleine Fenster eigentlich möglich ist. Der Himmel sieht seltsam aus. Surreal. Die Sonne auch. Sie ist weiß. Der Himmel scheint sich vor der Sonne zu bewegen, als ob ein Bühnenbild verschoben wird.
Meine Mutter meint: “Ich hoffe das Dach bleibt ganz.”
Ich entgegne: “Mach dir keine Sorgen.” Dabei beobachte ich die weißglühenden Kugeln, die wie Geschosse vom Himmel kommen. Eine schiesst schräg auf das Haus zu und ich überlege ob es wohl die Kante des Daches treffen wird, bin mir dann aber sicher daß sie sie verfehlen wird.

Ich laufe mit D, K und H einen sehr breiten Sandweg entlang. Keiner spricht. Keiner tut etwas außer langsam laufen. Plötzlich renne ich los und springe als ob ich in ein Wasserbecken springen wollte. Ich drehe mich in der Luft, liege in der Luft auf dem Rücken. Dann schwebe ich Kopf nach oben und Füsse nach unten in die Höhe. Ich wundere mich, warum keiner der Anwesenden das Geschehen registriert. Dann bemerke ich ein hellblaues, durchsichtiges Etwas um mich herum. Eine Gestalt mit etwas wie Flügeln, die um mich gelegt sind. “Ach, du hebst mich hoch. Kein Wunder, daß Keiner etwas bemerkt.” Daß mein Schweben nicht bemerkt wurde kommt mir auf einmal nicht mehr seltsam vor. Ich bin sogar beruhigt, daß es so ist.

Wir laufen weiter und ich stecke mir ein Zigarillo an. Als ich es bis zur Hälfte geraucht habe, lösen sich die Deckblätter des Zigarillos auf und verwandeln sich in eine zähe, dunkelbraune Masse, die an meinen Zähnen und Lippen kleben bleibt. Als ich das Zigarillo zwischen den Lippen herausziehe, zieht die braune Masse Fäden wie gebackener Mozarella-Käse. Ich ziehe die klebrige Masse von meinen Lippen und Zähnen ab und bücke mich um meine Hände notdürftig in einer Pfütze zu reinigen. Viele kleine Wasserläufer huschen über die Oberfläche der Pfütze. Dann entdecke ich etwas, das unter der Wasseroberfläche schwimmt. Es sind zwei abgezogene, aufgeschnittene und ausgenommene Scampis, am Rücken zusammengewachsen, mit einem gemeinsamen Kopf. Sie sind ausgenommen und offensichtlich tot. Nichtsdestotrotz schwimmen sie munter wie Fische im Wasser herum.
Ich wende mich an H und sage: “Sieh nur. Also hier drin lebt es aber wirklich heftig.”
H lacht, bis ihr Tränen in die Augen schießen.

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D, H, K und ich sitzen in einem Wohnzimmer. Alle sind still. Ich öffne den Mund um etwas zu sagen, doch bevor ich den ersten Ton heraus bringe brechen alle in schallendes Gelächter aus.
Plötzlich stehen wir alle in einer Halle, von der aus in alle vier Himmelsrichtungen breite Treppen nach oben führen. Ich bin ärgerlich über das Gelächter der Anderen und entschliesse mich ohne die Anderen eine der Treppen hoch zu gehen.

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Eine Gestalt in einer weissen Kutte sitzt auf einer Mauer, mit den nackten Füssen im davor befindlichen Gewässer plantschend. Ich liege plötzlich auf dem Boden neben der Gestalt, meinen Kopf in dessen Schoß liegend, sehe uns beide aber trotzdem aus der Perspektive des Gewässers. In mir ist völliger Friede. Ich weiß, daß ich genau da bin wo ich hin gehöre.

Ich komme mit jemandem, den ich nicht kenne auf einen Kirmesplatz. Wir unterhalten uns, ich verstehe jedoch nicht, über was.
Als wir vor dem Zuckerwatte-Stand stehen, steht plötzlich ein Anderer vor uns. Er trägt einen Pullover in hellbeige.
Er umarmt mich, aber ich möchte das nicht. Er lässt mich los und streckt seine rechte Hand aus. Ich sehe drei lange Finger, wie Hühnerkrallen und kurz darunter etwas, was wie eine Raute aussieht, oder aber zwei mit den Fingerkuppen aneinander gelegte Finger… oder Krallen. Ich sehe die Hand, ergreife sie und mir wird ganz warm ums Herz. “Ach du bist das…” denkt sich in mir und innige Wärme breitet sich von meinem Herzen ausgehend in mir aus. Die andere Person ist verschwunden und wir gehen über den Kirmesplatz. Er nimmt meine Hand auf sehr umständliche Art in seine linke Hand und ich wundere mich, warum er mir nicht die Rechte gibt. Ich ärgere mich darüber und stelle mir vor, wie ich seine Krallen liebevoll streichle, seine Hand auf meiner rechten Hand liegend.

Mir wird bewußt, daß das ein Traum ist und höre meinen Unsichtbaren sagen: “Die Form ist dir also tatsächlich egal… Du sagst es nicht nur. Selbst im Traum spürst du mich, egal in welcher Form ich mich verstecke. Deine Liebe findet mich.”
Wir unterhalten uns eine Weile… immer noch das unbeschreiblich zärtlich-innige Gefühl in mir.

Ich hatte mich um eine Stelle beworben, bei der ein allein lebender Mann zu betreuen ist sowie sein Haushalt zu versorgen.
Ich bin unterwegs, um mich vorzustellen nachdem ich eine Einladung zu einem Gespräch bekommen hatte.
Ich stehe vor dem Haus. Ein weißes Haus, einstöckig, mit einer Halle daneben.
Ich gehe durch den mit Pflanzen überwachsenen Torbogen und einen kurzen Weg entlang, der auch vollständig überwachsen ist und stehe vor der Tür. Es gibt keine Klingel sondern einen altmodischen Türklopfer.
Direkt nach meinem Anklopfen öffnet sich die Tür. Eine undeutliche Person bittet mich hinein und unterhält sich eine Weile mit mir.
Mir wird erklärt, daß der zu betreuende Mann mittleren Alters sei. Er sei geistig behindert, wird mir gesagt. So stand es auch in dem Stellenangebot.
Man möchte uns einander vorstellen und ich werde zu der Halle geführt. Dort sei er meistens anzutreffen, sagt man mir.
Wir gehen einen betonierten Weg entlang. An der Außenwand der Halle ist ein Wasserhahn mit einem daran angeschlossenen Schlauch, aus dem Wasser rinnt, das direkt vor den offenen Schiebetoren der Halle eine große Lache bildet. Wir steigen über die Lache und betreten die Halle. Der Boden ist betoniert und nass. Mehrere Reihen Metallwagen stehen da. Alle voller verschiedener Pflanzen.
Der Mann kommt von der linken Seite zu uns. Die Person, die mich zu ihm geführt hat, sagt ihm ich sei die, die ihn von jetzt an betreuen wird. Er kommt auf mich zu und umarmt mich heftiger als mir lieb ist. Ich fühle Wärme in mir und von ihm. Er lässt mich los und versteckt sofort seine Hände hinter seinem Rücken.
Die andere Person geht zurück zum Haus.
Wortlos gehen wir ein Stück durch die Halle, verlassen sie dann und gehen zum Haus. Er macht einen zufriedenen Eindruck.
Ich bin auch zufrieden.

Ich lerne mitten im Nichts einen Mann kennen, dessen Gesicht ich nur verschwommen erkennen kann. Er ist von recht großer Statur und macht einen vertrauenerweckenden Eindruck.
Ich folge ihm in sein Heim, ein einstöckiges Haus mit einer großen Terrasse.
Überall ringsum sehr große Fenster. Große Bäume rings um das Haus. Ich folge ihm in den Küchenbereich.
Mitten in der Küche befindet sich eine Art Büro, in dem eine Frau an einem Notebook sitzt. Eine andere steht hinter ihrer linken Schulter und sieht auf den Bildschirm. Sie unterhalten sich über das auf dem Bildschirm Gesehene, aber ich höre nicht, was sie sagen.
Seltsamerweise kann ich durch sie hindurchgehen.
Der Mann und ich stehen in der Küche und sehen uns nur an. In diesem Blick scheint eine stundenlange Unterhaltung stattzufinden. Obwohl ich ihn direkt anblicke, sehe ich gleichzeitig durch das Fenster hinter ihm, wie sich die Pflanzen draußen verändern. Mal sind es Bäume, die an hiesige Waldbäume erinnern, mal sind es Palmen, mal scheine ich in einen Urwald zu blicken.
Ich sehe auch gleichzeitig rechts von mir das seltsame Mini-Büro und dahinter das Wohnzimmer. Ich wundere mich, daß nirgends Wände sind und die Räume trotzdem voneinander abgegrenzt scheinen.
Obwohl auf allen Seiten des Hauses große Fenster sind und es draußen hell ist, dringt die Helligkeit nicht ins Innere des Hauses. Kunstlicht erhellt das Innere.
Ich wende meinen Blick von dem Mann ab und schaue um mich herum und an mir herab… und stelle fest, daß ich keine Schuhe anhabe.
Verwundert stelle ich fest, daß mich dieser Umstand mit Panik erfüllt und renne nach draußen. In dem Moment, in dem ich draußen ankomme, ist das Haus verschwunden, auch die Veranda und der Garten sind weg.
Ich stehe oben auf einem Bahndamm und erkenne eine Frau… auch mit verschwommenem Gesicht, unweit von mir.
Ich gehe zu ihr und frage sie, ob sie meine Schuhe gesehen hätte.
Sie sagt, sie wisse nicht, wo meine Schuhe seien, aber unten, an den inneren Seiten des Bahndamms seien lauter Regalfächer mit Schuhen drin. Ich solle doch mal nachsehen, ob meine dabei seien. Sie schaut hinunter und sagt, sie hätte ein Paar entdeckt, das mir gehören könnte. Sie zeigt auf das entsprechende Fach.
Ich schaue hinunter und sehe eine endlos erscheinende Aneinanderreihung von quadratischen Regalfächern aus hellem Holz.
Ich klettere den Bahndamm hinunter, überquere die Schienen und gehe zu dem Fach, auf das die Frau gezeigt hatte. Als ich die Schuhe in dem Fach ansehe, kommen sie mir bekannt vor, aber es sind nicht meine. Ich sage der Frau, daß diese mir nicht gehören, nehme sie aber trotzdem in die Hand und schaue sie von allen Seiten an.
Mein Blick wandert über die anderen Fächer und ich entdecke meine Schuhe.
Die Schuhe, die ich in der Hand habe, stelle ich zurück in das Fach, aus dem ich sie genommen hatte.
“Sehen Sie, das sind sie… die gelben Pantoletten”, sage ich zu der Frau… und stelle fest, daß sie jetzt viel weiter oben steht als vorher, als ob ich geschrumpft wäre… oder der Bahndamm in die Höhe gewachsen.
Ich nehme meine Schuhe aus dem Fach und…
wache auf.

Ich sehe ein dunkelhaariges Mädchen, ungefähr 12 Jahre alt. Sie trägt eine Art Schuluniform. Sie fährt in einer Limousine mit Chauffeur. Sie bittet den Chauffeur, anzuhalten als sie ein paar Straßenverkaufsstände sieht. Der Chauffeur hält den Wagen an und geht mit ihr zu den Ständen. Das Mädchen sieht sich um, sie sucht etwas Bestimmtes. Und findet es. Ich kann ihre Freude spüren. Sie bittet den Chauffeur, ihr das Stück zu kaufen, er würde das Geld von ihrem Vater bekommen. Sie kaufen das Gewünschte, setzen sich ins Auto und fahren nach Hause. Das Mädchen hält das Gekaufte liebevoll im Arm, als ob sie eine geliebte Puppe oder ein geliebtes Kätzchen im Arm hätte. Mit einem seligen Lächeln.

Es ist eine kleine Vishnu Statue.

Ein gestochen scharfes Bild. Das passiert selten. HDTV sozusagen *lach*

Ich sehe den Rücken meines Begleiters. Sehr viel muskulöser als ich ihn sonst sehe, oben unbekleidet, trägt eine Hose und Schnürstiefel. Was für ein seltsames Bild, ich denke: das ist doch ein Soldat. Er hat superkurze Haare, normal sind sie fast hüftlang. Er sitzt auf der Bettkante (nicht meine) und bewegt sich nicht. Wie eine Statue. Ich bin sehr viel kleiner als er (ich sehe mich nicht, ich fühle mich nur) und “schwebe” um ihn herum, schaue ihn neugierig von allen Seiten an. Mein Schweben und seine Bewegungslosigkeit fühlen sich an, als ob nur für mich Zeit vergehen würde, als ob er außerhalb jeglichen Zeitflusses existieren würde.

Ich stehe in einer Art Fußgängerzone. Fast alle um mich herum bewegen sich hektisch, fast wie in Zeitraffer-Aufnahme. ich selbst bewege mich nur sehr langsam, zeitverzögert. Manche der Menschen in dieser Fußgängerzone bewegen sich deutlich langsamer als andere.

Ich befinde mich in einem Haus, das fast vollständig aus Holz gebaut zu sein scheint. Eine Mittel-Treppe führt in den zweiten Stock. Oben ist eine Sitzecke mit einer Art Eckbank, nischenartig, wie in einem Wohnmobil. Wenn man am äußeren Rand sitzt kann man den Gang in ganzer Länge überblicken. Ich fühle mich gleichzeitig zuhause und auf der Durchreise.

Ich liege im Bett und sehe an der Wand mir gegenüber viele Gesichter auftauchen. Einige sehen einander ähnlich, haben nur wenig Unterschied. Eines der Gesichter sieht aus wie das eines häßlichen Gartenzwergs mit Knubbelnase. Eines mit “feurigen” Augen. Eines mit langen Zähnen. Ich betrachte sie eingehend, sehe aber in dem Bild keinen Sinn. Gerade als das Bild verschwunden ist, spüre ich wie sich meine Bettdecke bewegt. Und ein (sehr geringes) Gewicht. Etwas scheint vom Fußende über mein Bett zu kriechen. Fühlt sich beinahe an wie früher, wenn meine Katze zu mir ins Bett kam. Nur hat dieses Etwas mehr als vier Extremitäten. Ich spüre den Druck an mehreren Stellen. Dann sehe ich was da krabbelt. Eine sehr dünne Gestalt mit mehreren Armen oder Beinen, mit krummen Krallen an deren Ende. Ein kleiner Kopf mit vielen Augen, direkt an meinem Gesicht. Über und über behaart. Die Haare sehen seidig aus und ich berühre sie. Sie fühlen sich außerordentlich weich an. In meinem Kopf ist der Gedanke: “Du kraulst gerade eine Riesenspinne.”

Ich sollte dazu sagen, daß ich seit ich denken kann an einer Spinnenphobie leide.
Litt… um genau zu sein. Inzwischen trage ich diese Vielbeiner und Vieläugler per Hand auf den Balkon wenn sich eine/r nach drinnen verirrt.

Die Nacht war ca. 1 1/2 Stunden lang. Oder kurz. Entsprechend kurz war auch der Traum.

Ich hebe mit beiden Händen ein nacktes Baby (ein Mädchen) aus dem Nichts. Ich lege es vor mich auf eine Decke und tätschle ihm den Bauch. Ich lache das Baby an, spreche aber nicht. Ich fühle extreme Freude und Liebe. Und stelle fest, daß mich der Nabel des Babys total fasziniert…

Kaum liege ich im Bett fühle ich mich hochgehoben. Ich liege in den Armen meines Begleiters und er bringt mich irgendwo hin. Wir “fliegen” über die Stadt. Und ich finde es NICHT merkwürdig. Wir fliegen über Bäume. Wir erreichen eine Wiese mit Steinbrocken. Viele, viele, viele…. Wesen. Wir “landen” in ihrer Mitte. Sie schauen uns erwartungsvoll an – ich sehe sie obwohl ich sie nicht anblicke. Mein Begleiter umarmt und küsst mich. Ich spüre die Freude derer, die uns umringen.

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