Traditionell ist der Winter meine gemütliche Zeit. Kuschelzeit, innerlich und äußerlich. Wärmen an zarten Erinnerungen.

Duftender Tee. Überdenken des Jahres. Neuorientierung wo Sackgasse droht.

Keine Vorsätze für das kommende Jahr. Viele schöne Anders-Reisen. Gediegene Gespräche, menschlich wie nicht-menschlich. Ruhezeit.

Kein Winterschlaf, dafür Aufwachen aus Dämmerzeit. Keine Verpuppung sondern Ausschlüpfen aus Gewohnheitsglaubenzumüssen.

Nein, ich muß nicht für jedes Problem eine Lösung parat haben. Nein, ich bin nicht universal-verantwortlich. Ja, ich bin auch nur ein Mensch und als solcher nicht immer stark sondern auch mal zerbrechlich. Zur Zeit bestehe ich aus bone china.
Was bleibt als Unvermeidlichem den Huf zu küssen?

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