- Nachtrag zum Tarot –
Bestimmung. Schicksal. Gibt es das? Wenn ja bis zu welchem Grad?
Und selbst wenn das ganze Leben vorbestimmt wäre… ist es dann nicht doch unsere Entscheidung was wir auf dem Weg mitnehmen und was nicht?
Wie ich in einer Mail schrieb:
Ich werde die Wüste statt als todbringende Hutzelei lieber als übergroßen Sandkasten sehen, zu dessen lustvoller Nutzung mir lediglich ein Schäufelchen und Backförmchen fehlen. Und die lassen sich ja besorgen. Irgendwie.
Alle Türen stehen offen. Bisher haperte es lediglich beim hindurch gehen. Vielleicht lässt sich das ja künftig einrichten.
Die Warnung, die mir durch die Karten mein Unterbewusstsein oder irgend etwas oder irgend Jemand anders hat zukommen lassen kam an.
Richtungswechsel tut Not.
Fragt sich nur ob nach rechts oder links.





ach, meinste echt? wie wirst du das entscheiden?
zickzack kurs vielleicht? damit keine seite zu kurz kommt.
wie auf’m segelschiff hart am wind kreuzen, um irgendwo da anzukommen, wo der wind her weht.
na gut, ich will den sturm im wasserglas ja nicht heraufbeschwören. lieber am boden bleiben.
heißt es nicht, der weg entsteht unter deinen füßen?
die idee gefällt mir besser, viel besser.
also im großen und ganzen immer der eigenen nase nach. dabei hübsch links und rechts gucken, ob da wohl ein käferchen auf den rücken fiel, dem man aufhelfen kann, ob ein blümchen zu pflücken sei oder zumindest zu bewundern, ob da ein förmchen oder schäufelchen rumliegt (die leute werfen ja so viel weg, was noch gut zu bespielen wäre), das für den großen sandkasten taugt, unterwegs den einen oder anderen kieselstein umdrehen, zwecks erforschung des mikrokosmos darunter, dem grazilen schmetterling hinterher gucken und immer so weiter, bis die füße einfach nicht mehr tragen und die augen gründlich müde sind.
mir persönlich gefiele das so. ein bisschen aufpassen, dass man sich nicht in machtspiele mit hungrigen fleischfressern einlässt, muss man wohl. aber das sollte zu machen sein. der selbsterhaltungstrieb funktioniert doch noch, oder? und genug lebenserfahrung, um schattenriesen zu entlarfen, hat man inzwischen ja auch. immerhin hast du schon geenkelt und ich mache das halbe jahrhundert demnächst voll, da wissen wir doch beide längst, wie der hase hoppelt. so im allgemeinen jedenfalls. vor überraschungen ist man ja nie sicher – hoffe ich jedenfalls, sonst wird’s noch langweilig. und das wollen wir nicht. seh ich das richtig? und aus unserem jeweiligen herzen machen wir keine mördergrube.
also, nach diesem für mich jedenfalls klärenden erguss, den du so schön angezettelt hast, stimme ich ganz pragmatisch ab: nicht straight lechts, nicht kehrtwendig rinks, sondern hübsch einen fuß vor den anderen, bogen hier, haken da, mal schnell gehupft, mal langsam getanzt, aber immer die nase im wind und kucken, was kommt.
wertes kräutlein, du verzeihst, dass ich dir so auf den schreibtisch falle – hoffentlich dann nicht auf den wecker. aber es fügte sich halt so schön – für mich zumindest. *gnä* du steckst das weg.
und jetzt falle ich zufrieden ins bett, hoffe dass der cluster ruhe hält und träume von bären – tue ich derzeit dauernd, aber das ist eine andere geschichte, die ich dann woanders erzähle – so zumindest die idee ;o)
schön, dass du heute da warst.
lieben kräutergruß dir in die nacht,
vom catnip
ps: bin nämlich etwas verworren ;o)) aber du blickst das schon.
ach verd**mte hamsterk**ke, den eigentlichen gedanken, den ich entwickeln wollte, hab ich ganz vergessen auch nur zu erwähnen. also platt gesagt: gefahr erkannt, gefahr gebannt. allein der gedanke, bei dem’s innen drin klingelt, verändert den weg doch schon. und solche gedanken zu provozieren taugt so’n tarot recht gut, finde ich.
sonst muss das personalisierte navi eh zur reparatur.
also kelch hoch *klonk* und der intuition vertraut.
Ein herzhaftes *klonk* zurück – ich habe mir nach einem verfahrenen Tag etwas Amaretto gegönnt, kann also gut kelch-klonken ;O)
Du darfst übrigens gern auf -oder wahlweise über- meinen Schreibtisch fallen wobei ich da erwähnen sollte daß ich momentan mit Notebook auf dem Schoß in die Tasten haue *g
Zwischen Notebook und meinem Bauch klemmt meist auch noch der Schamau, was die Kalpperei zeitweise etwas schwierig gestaltet…
Ja, so sehe ich das auch. Optionale rechts-links Drifts, eingesprungene Drehungen, virtuos dahingepolterte Ausfallschritte… bloß keine Eintönigkeit.
Was die Machtspiele angeht sollte ich eher aufpassen daß ich selbst nicht zu sehr Puppenspieler werde… aber ich denke das ist griffig fassbar. Bisher hielt ich die Balance und habe nicht vor daran was zu ändern ;O)
Mal austeilen, mal einstecken. Umdrehen, weitergehen.
Schön dich nach so langer Zeit wieder zu lesen – hier, dort und sonstwo!
Meine Intuition sollte ich glaube ich mal etwas ölen. Sie scheint etwas eingerostet. Schmirgelpapier vor dem Ölen, vielleicht. Und Rostschutz danach. Unbedingt. Das repariert wahrscheinlich das Navi gleich mit, glaub.
Nase in den Wind ist übrigens sehr angebracht. Normalerweise ist der es nämlich, den ich um Antworten frage… nicht die Karten, die sind eher Ausnahme ;O)
*winke*
*klonk*
Pe Es… bei Bären fallen mir wieder die Beeren ein, die damaligen… Phosphor und Silicium, ne? *kicher*