Alles ist möglich wenn man erst einmal eine gewisse Pforte durchschritten hat – wobei es keinerlei Unterschied zu machen scheint ob man leichtfüssig tänzelnd, entschlossen festen Schrittes oder stolpernd mit blauen Flecken auf der anderen Seite ankommt.
Ich stolperte. Sprichwörtlich wie auch im übertragenen Sinn.
Einige Eindrücke hatte ich vorher schon sammeln können, da die andere Seite seit meiner Kindheit immer mal wieder… anklopfte.
Als ich denn stolperte blieb ich etwas und schaute mich um. Soweit das blinden Auges möglich ist. Informationsfetzen wie auch komplexe Aussagen legten klare Spuren, die immer wieder den ein und selben Schluss zuliessen: ja, alles ist möglich.
Schwarz – Weiss – Grau – Farblos… zerfetze die Gut-Böse Fesseln oder lege dir freiwillig die deinem Gusto entsprechenden an. Die andere Seite wie auch die -angeblich- primäre, das Hier und Jetzt, kann sein was auch immer du zulässt. Himmel oder Hölle. Dies bezieht sich auch auf die “Bewohner” der anderen Seite – gleichgültig als was man diese definieren möchte (oder kann).
Seltsam ist daß ich einen bestimmten Umstand zwar eigentlich schon wußte aber erst heute verstand was das denn eigentlich in letzter Konsequenz bedeutet.
Mir hat sich… bildlich… vor Jahren Jemand vorgestellt. Ein Krötenmann, möcht ich mal sagen. Unten Mann, Kopf… krötig. Sehr groß, auf mich herabblickend. Bedrohliche Erscheinung, die keine Angst auslöste. Bilderspiel. Sollte wohl Gedanken an Bael wecken. Ein (anderer?) Jemand zeigte mir ein Bild von einem Geflügelten ohne Federn. Sehr groß, auch auf mich herabblickend. Auch diese imposante Gestalt rief keine Angst hervor. Auch Bilderspiel. Gedanken an Engel? Ein anderer Besucher, oder gleicher im anderen Gewand… Ein Bild das zwangsläufig Gedanken an Vishnu wecken musste. Bei allen Erscheinungen das gleiche Gefühl. Entweder ist das alles Einer oder… ich kannte sie alle schon. Oder ein Teil von mir wußte um die Bedeutung der Bilder. Die eigentliche Bedeutung. Die hintergründige. Nicht die offensichtliche.
Alles ist gleich. Es kommt nur darauf an, was du daraus machst. Und selbst das ist… letztendlich egal. Solange DU mit dem Ergebnis deiner Taten leben kannst. Hier und… überall. Wenn du es nicht kannst… dann bist du deine eigene Hölle. Egal wo und wann.





weise…. und tröstlich…. gerade
*seufz* Abschied ist für die Dagebliebenen nicht leicht. Ich frage mich manchmal ob es denen die gehen genauso schwer fällt… ob sie lieber bleiben würden oder gar am liebsten Jemanden mitnehmen würden. Oder ob das was da auf sie zukommt so überwältigend ist daß alles andere … federleicht ist… Vielleicht gibt es da die gleichen Unterschiede wie bei den Hiergebliebenen… daß jeder seine eigene Art hat damit umzugehen.
Frau Rosmarin, Sie wundern sich vielleicht daß ich das so schreibe obwohl ich doch ab und zu “Besuch von drüben” bekomme…
Ich stelle den Besuchern keine entsprechenden Fragen. Nie.
Ich weiß … es hilft nicht viel aber… ich denke an Sie, Frau Rosmarin. Herzlich.
*nickt* – darum ist es auch egal, ob ich kämpfe oder es einfach den Bach runter gehen mag – und ich kämpfe nicht mehr – nicht um meine geistige Gesundheit.
Ach Anu… wenn ich mir anschaue was für Menschen die Maßstäbe für “gesund” oder “nicht gesund” setzen… dann ist es eh wurscht ob man als geistig gesund gilt oder nicht. Ich denke manchmal ist kämpfen vielleicht zuviel des Guten. Auch der Geist hat seine Rechte. Und ich bin ja eh der Meinung daß es ein Elend wäre wenn alle Menschen aus der gleichen Backform kämen. Geistig wie körperlich.
*nickt stumm* – wenigstens manche verstehen einen Teil – danke.