Azrael
Am 30.6. 2008 kam er zu uns, der kleine Pelz. Nach einer Reise im Motorraum des Autos meines Schwiegersohnes… 25 Autobahn-Kilometer. Festgeklemmt durch einen Schlauch. Der Kleine war nur Haut und Knochen, angeschmort, verdreckt und total ausgetrocknet.
Das erste Foto von ihm :

Dieser Blick … als ob er Schutz vor der Welt suchen würde…

“Hier geh ich nicht mehr weg.”

Natürlich war Tierheim keine Option. Da allerdings die beiden Katzendamen meiner Tochter den Kleinen anfauchten und anknurrten… kam er zu mir. Zum Glück ;O)
Der erste Abend bei mir…

Knochengeklapper ;O)

Mal was tun gegen die Knochigkeit…

Für einen wild geborenen und die ersten ca. 7 Wochen wild aufgewachsenen Kater hat er wirklich verdammt schnell Vertrauen gefasst… und war am dritten Tag stubenrein. (Es stellte sich heraus daß Azrael, seine Geschwister und seine Mutter bei der Arbeitsstelle des Schwiegersohnes wild lebten bzw. noch leben)

“In Wirklichkeit bin ich kein Kater sondern ein Reißwolf, siehst du’s?”

“Lebt die noch?”

Klein-Azrael beobachtet das Gewitter und den Hagel mit mir…

… und krallt sich vorsorglich an meiner Hüfte fest… Man könnte ja sonst verloren gehen, nicht?

“Setzt du dich endlich zu mir?”

“Mach mal locker hier mit dem Klapperding…”

“Können wir endlich ins Bett?”

Bling bling

Wasn des?

Ja, er kann auch so richtig eingebildet dahergucken, der Herr Azrael…

Manchmal hat er irgendwie seltsame Ideen…

Kuscheln mit meinem Mann…

… und mit mir…

Ich bin mit Haustieren aufgewachsen und war eigentlich nie ohne… bis auf die Jahre zwischen 2003 und 2008. Ich hatte nie wieder ein Haustier haben wollen nachdem mein letzter Kater so lange krank war und schreiend in meinen Armen starb noch bevor die Spritze, die ihn einschläfern sollte gegeben werden konnte. Mein Unsichtbarer sagte oft ich solle mir doch wieder ein Tierchen holen. Ich wollte nicht. Irgendwer insistierte offenbar… sonst wäre das kleine Schwarze nicht hier…
Und ich bin dermaßen froh, daß es ist wie es ist…
Ich brauche kein neues Tattoo, denn ich habe ständig wechselnde “Kratztoos” (wie Aurisa es so treffend nannte) die Herr Azrael genüsslichstens an mir anbringt. Er hüpft wie ein Zicklein vor mir her ins Schlafzimmer wenn ich heimkomme… denn als erstes ist umziehen und dann kuscheln auf dem Bett angesagt. Rennt hektisch zur Wohnungstür und sitzt in Hab-Acht-Stellung davor sobald er ganz unten an der Haustür den Schlüssel meines Mannes klappern hört (die Schlüssel der Nachbarn ignoriert er). Er ist ein Raufbold und Schmuselappen, ein Baby und ein Platzhirsch, ein Randalierer und legerer Entspanner… kurz: ein…mein… unser… Herzbobbel ;O)





hach…. ich kann mir diese fotos von dem kleinen azrael immer und immer wieder anschauen
…. balsam
@rosmarin
*ggg Das war ein Muß hier auf der Seite – und auch sonst immer und überall ;O)